Was machen wir in der Lerntherapie?

Eine Lerntherapeutin ist eine Fachperson, die spezialisiert darauf ist, Kindern und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten oder -störungen gezielte Unterstützung zu bieten.

Sie setzt therapeutische Methoden ein, um die individuellen Lernprozesse zu fördern und zu verbessern, und arbeitet oft eng mit Lehrern, Eltern und anderen Fachkräften zusammen, um ein ganzheitliches Unterstützungskonzept zu entwickeln. 

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Schwierigkeiten beim Lernen?

Alles beginnt mit einem ersten Schritt. Kontaktieren Sie mich, damit ich auch Sie oder Ihr Kind weiterbringen kann. 

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Für wen eignet sich die Lerntherapie

Lerntherapie besteht aus einem breiten Fächer an Unterstützungsmöglichkeiten bei individuellen Lernproblemen, die sich im Lernen und Arbeiten einer Schülerin oder eines Erwachsenen zeigen. Das können zum Beispiel sein:

Konzentration benötigt die Fähigkeit, sich über einen Zeitraum auf eine Sache zu konzentrieren. Dazu wird die Aufmerksamkeit auf eine Beschäftigung, Gegenstände oder Gedanken gerichtet. Dass es zu einem Leistungsabfall beim Abschweifen kommt, kann aus vielen Gründen auftreten (Schlafmangel, Konsum von Medien und Büchern, ADHS, Angstattacken etc.).

Lernblockaden haben viele Gesichter. Dieser Zustand ist für die Betroffenen meist unerträglich und unüberwindbar. Auch das Umfeld kann darauf hilflos reagieren. Wir versuchen, dem auf den Grund zu gehen oder aber Schritte zu unternehmen, um die Situation zu entschärfen und hilfreiche Strategien zu finden.

Es gibt sehr viele Gründe, die die Arbeitsmotivation dämpfen, trüben oder gar nehmen. Wenn sich diese allmählich finden lassen, so kann aktiv eine Veränderung herbeigeführt werden. Die Themen können unter anderem Langeweile, Unter- oder Überforderung, Drucksituationen oder Chaos im Kopf sein.

Lernstrategien sind ein weitdiskutiertes Thema. Was dem einen leichtfällt, versteht jemand anderes nicht als passend. Lernen ist sehr individuell, persönlich, aber niemals zu unterschätzen. Denn es führt kein Weg daran vorbei, sich anzustrengen. Der Antrieb dabei sind Motivation und Erfolgserlebnisse.

Vielen ist das Wort Blackout im Zusammenhang mit Prüfungen bekannt. Ein Blackout geht über ein simples Lampenfieber vor Prüfungen hinaus. Meist ist es eine Art Prüfungsangst, die zum Zittern, Schwitzen, Herzrasen oder gar Übelkeit führt. Generell wäre es zu kurz gegriffen zu sagen, es mangele an Selbstvertrauen. Es wäre schön, wenn Vorgehensweisen, Tipps und Tricks für die Vorbereitung im Vorfeld und die Prüfungssituation gefunden werden könnten.

Lernschwierigkeiten sind ein sehr allgemeines Wort, das Eltern oftmals zuhause mit ihrem Kind erleben. Ob dabei die obigen Punkte zu Lernproblemen beitragen, gilt es herauszufinden. Grundsätzlich ist die Zusammenarbeit mit der Schülerin oder dem Schüler angewiesen auf Aufmerksamkeit, Erfolgserlebnisse und Respekt in der Lerntherapie.

Bei neurodiversen Diagnosen helfe ich Dir, damit Deinen Alltag besser zu meistern. Dazu lernst Du damit umzugehen und Dich selbst besser zu verstehen.

Bei dieser Form von Unterstützung geht es also nicht nur um das Erarbeiten eines spezifischen Lernstoffes, sondern direkt um die Person und um deren persönliche Lernhürden.

Mein Vorgehen als Lerntherapeutin

Im Erstgespräch geht es darum zu erfahren, wie sich das Lernproblem konkret äussert und wie gross der Leidensdruck ist, was bereits die Benennung der möglichen Gründe dieser Arbeits- und Leistungsbeeinträchtigung beinhaltet. Das wiederum liefert erste Ansätze, wie wir damit umgehen können und welche Ressourcen aktiviert werden können.

In den folgenden Lektionen bzw. Sitzungen erörtern wir zunächst gemeinsam ein an die Ressourcen des Klienten angepasstes Vorgehen, wie die jeweilige Ursache der Lernschwierigkeit anzugehen ist bzw. welche unterstützenden Massnahmen zu einer Verbesserung der Lernfähigkeit beitragen, ehe wir diese Strategie konkret umzusetzen beginnen.

Je nach Wunsch und Zweckmässigkeit können die Erziehungsberechtigten und Lehrpersonen des Lernenden miteinbezogen werden.
Die Dauer der Lerntherapie hängt natürlich vom individuellen Fall ab. Wichtig ist mir aber festzuhalten, dass das gemeinsam vereinbarte Ziel stets im Auge behalten und laufend verifiziert wird. 

  • Lerntechniken entwickeln
  • Motivation fördern
  • Arbeitstechniken erkennen und verbessern
  • Selbstvertrauen stärken und finden
  • Sein Umfeld besser verstehen und den Platz darin sehen
  • Blockaden erkennen, anerkennen und überwinden
  • Techniken erlernen bei Konzentrationsdefiziten
  • Vertrauen zu sich selbst und den Stärken
  • Kleine Erfolgserlebnisse erfahren
  • Die Wichtigkeit zum Schul- und Ausbildungssystem respektieren
  • Schulhilfe mit Tricks und Vorgehensweisen annehmen
  • Elternposition entlasten und wenn möglich ins Team holen

Das Ziel der Lernberatung

Im besten Fall lässt sich die Lernschwierigkeit beheben. Ist dies – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich, sollen mit dem/der Schüler:in Strategien erarbeitet werden, wie er oder sie mit der persönlichen Lernschwierigkeit am besten umgehen kann. Auch hier kann das schulische und familiäre Umfeld miteinbezogen werden.

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